Krieg in der Ukraine: Treffen von Trump und Selenski bleibt ohne Durchbruch
Die wichtigsten Neuigkeiten zum Ukraine-Krieg im Überblick.
NZZ-RedaktionAktualisiert
Sonntag, 28. 12.
23.59 Uhr: Trump und Selenski beenden Beratungen mit Zuversicht, aber ohne wenig Details
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Das mit Spannung erwartete Treffen zwischen dem amerikanischen Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsident Wolodimir Selenski in Florida ist ohne erkennbaren Durchbruch zu Ende gegangen. Auf die Frage, wann ein Deal möglich sei, sagte Trump bei der gemeinsamen Pressekonferenz: «Wenn es wirklich gut läuft, vielleicht in ein paar Wochen. Und wenn es schlechter läuft, länger. Und wenn es wirklich schlecht läuft, dann wird es nicht passieren.»
Selenski beteuerte, es waren guten Gesprächen. «Wir haben vereinbart, dass sich unsere Teams in den kommenden Wochen treffen werden, um alle besprochenen Angelegenheiten abzuschliessen.»
Beide deuteten auf der Pressekonferenz an, dass eine Einigung über ein Sicherheitsabkommen zwischen den USA und der Ukraine kurz bevorstehe, aber Trump sagte, dass noch einige «heikle Fragen» in Bezug auf das Territorium geklärt werden müssten. Trump hatte zuvor am selben Tag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen.

Donald Trump neben Wolodimir Selenski auf der gemeinsamen Pressekonferenz nach ihrem Mittagessen im Trump Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida am 28. Dezember 2025.
Jonathan Ernst / REUTERS
14.15 Uhr: Selenski sieht Partner bei Konfliktlösung in der Pflicht
Vor seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenski die Unterstützer zu mehr Druck auf Russland für eine Lösung im Krieg aufgerufen. Die Ukraine tue alles, um den Krieg zu beenden, «ob es aber zu Entscheidungen kommt, hängt von den Partnern ab», teilte Selenski nach seiner Ankunft in den USA bei Telegram mit.
Selenski will mit Trump über Wege zur Beendigung des russischen Angriffskrieges sprechen und sich danach auch erneut mit den europäischen Verbündeten beraten.
«Derzeit finden einige der aktivsten diplomatischen Tage des Jahres statt, und vieles kann noch vor Neujahr entschieden werden», sagte Selenski. Es müssten alle Schritte ergriffen werden, um den Krieg zu beenden und Sicherheit für die Ukraine zu gewährleisten. Dabei müssen alle Sanktionen und der politische Druck gegen Russland aufrechterhalten bleiben.
Die Ukraine brauche angesichts täglicher russischer Angriffe auch Raketen für die Flugabwehr, sagte Selenski. «Allein in dieser Woche haben sie (die Russen) mehr als 2100 Angriffsdrohnen, etwa 800 Gleitbomben und 94 Raketen verschiedener Typen abgefeuert», berichtete der Präsident. «Alles gegen unser Volk, gegen das Leben und alles, was es normal macht – vor allem gegen unsere Energieinfrastruktur.»

Der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenski am 18. Dezember in Brüssel.
Imago
10.39 Uhr: Drohnenalarm in Moskau – mehr als 300 Flüge betroffen
Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen auf Moskau den Flugverkehr in der russischen Hauptstadt zeitweise lahmgelegt. Auf den Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo waren vor Beginn der bis 11. Januar dauernden landesweiten Feiertage und Neujahrsferien stundenlang keine Starts und Landungen möglich, wie ein Sprecher der Luftfahrtbehörde mitteilte. Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti in der Nacht zu Sonntag meldete, mussten mehr als 300 Flüge annulliert werden – oder sie hatten Verspätung.
Etwa 70 Flugzeuge wurden demnach auf Ersatzflughäfen umgeleitet. Die anderen beiden Airports Domodedowo oder Schukowski seien nicht betroffen, hiess es weiter. Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hatte zuvor von einer Abwehr ungewöhnlich vieler ukrainischer Drohnen berichtet – rund 30 Flugobjekte. Das russische Verteidigungsministerium meldete insgesamt 273 abgeschossene Drohnen im Land. Zu Schäden machte das Ministerium wie immer keine Angaben.
Auch in St. Petersburg und anderen Städten informierten Airlines die Passagiere über Flugplanänderungen. Die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot teilte am Morgen mit, dass die auf Ersatzflughäfen umgeleiteten Maschinen im Laufe des Sonntags vollständig in Moskau landen sollten. Passagiere und Besatzungen seien versorgt. Im Laufe des Sonntags solle es auch eine Rückkehr zum normalen Flugplan geben.
Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten indes deutlich weniger russische Angriffe als am Samstag. Gezählt wurden demnach 48 russische Drohnen, von denen 30 abgeschossen oder zum Absturz gebracht worden seien.
02.05 Uhr: Das Treffen zwischen Selenski und Trump am Sonntag in Florida wird zeitlich vorverlegt
Das für diesen Sonntag in Florida angekündigte Treffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs wird zeitlich vorgezogen. Das bilaterale Gespräch soll nun zwei Stunden eher gegen 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) stattfinden, wie das Weisse Haus mitteilt.
Nach dem Treffen mit Trump will Selenski das Gespräch mit weiteren westlichen Verbündeten der Ukraine fortsetzen. «Wir brauchen sowohl an der Front als auch in der Diplomatie eine starke Position, damit (Kremlchef Wladimir) Putin nicht manipulieren und ein echtes und gerechtes Ende des Krieges verhindern kann», schreibt der ukrainische Präsident bei Telegram.
Samstag, 27. 12.
19.29 Uhr: Selenski will mit Trump am Sonntag über Sicherheitsgarantien sprechen
Der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenski will bei seinem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump am Sonntag erneut klarmachen, dass für Kiew eine Kapitulation und ein Diktatfrieden mit Moskau nicht infrage kommen. «Natürlich gibt es rote Linien für die Ukraine und das ukrainische Volk», teilte Selenski in einer Mitteilung in seinem Telegram-Kanal vor dem Treffen in Florida mit.
Selenski hatte etwa die auch von Trump geforderten Abtretungen jener Teile des Gebiets Donezk, die Russland bisher nicht kontrolliert, stets kategorisch abgelehnt. Es gebe Kompromissvorschläge für die offenen Gebietsfragen, so Selenski.
Die Russen sind bei den Verhandlungen in den USA aussen vor. Ohne eine Einigung mit Moskau ist aber kein Frieden in Sicht.
18.38 Uhr: Kanada stellt 2,5 Milliarden Dollar Wirtschaftshilfe für die Ukraine bereit
Der kanadische Premierminister Mark Carney kündigt zusätzliche Wirtschaftshilfe in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar für die Ukraine an.
Carney sprach gemeinsamen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski bei einer Pressekonferenz.

Der kanadische Premierminister Mark Carney.
Blair Gable / REUTERS
17.42 Uhr: Russische Streitkräfte melden die Einnahme zweier Städte
Der russische Präsident Wladimir Putin habe einen der Kommandoposten der russischen Streitkräfte inspiziert, teilt der Kreml mit. Bilder, die der Kreml auf seinem Telegram-Kanal verbreitet, zeigen Putin zusammen mit dem Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerasimow.
Der russische Präsident, der beim Besuch Uniform trug, hat sich von seinem Generalstab über angebliche neue Eroberungen in der Ukraine informieren lassen. Diesmal wurde behauptet, die Stadt Mirnohrad im Gebiet Donezk sei eingenommen worden. Erobert wurde nach russischen Militärangaben auch die Stadt Huljajpole im Gebiet Saporischja.
Die Ukraine hat einen möglichen Fall der Städte nicht bestätigt.
12.13 Uhr: Selenski spricht mit sich europäischen Verbündeten ab
Vor seinem Besuch im Weissen Haus spricht der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski mit europäischen Verbündeten. Laut Angaben einer Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel findet am Abend ein Telefonat mit Selenski, der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und einigen europäischen Staats- und Regierungschefs statt.
10.35 Uhr: Polen schliesst Flughäfen wegen russischer Luftangriffe
Wegen schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine hat Polen in der Nacht auf Samstag aus Sicherheitsgründen vorübergehend zwei Flughäfen geschlossen. Das teilte die nationale Flugsicherungsagentur Pansa auf der Plattform X mit. Betroffen waren demnach die Flughäfen in Rzeszow und Lublin, die beide nahe an der Grenze zur Ukraine liegen.
Das Oberkommando der polnischen Streitkräfte hatte schon zuvor bekanntgegeben, dass Kampfflugzeuge der polnischen Luftwaffe gemeinsam mit jenen von Nato-Verbündeten aufgestiegen seien, um den Luftraum Polens zu schützen. Es habe allerdings keine Luftraumverletzungen gegeben. Um etwa acht Uhr morgens meldeten die polnischen Streitkräfte das Ende ihres Einsatzes.
Dass Polen seine Kampfflugzeuge aufsteigen lässt, wenn Russland grenznahe Regionen der Ukraine aus der Luft angreift, gilt als Routinemassnahme. Gewöhnlich werden deshalb aber nicht zugleich polnische Flughäfen geschlossen.
09.29 Uhr: Knapp 20 Verletzte und zahlreiche Haushalte ohne Heizung in Kiew
Russland hat am Samstag Kiew und andere Teile der Ukraine mit Hunderten von Raketen und Drohnen angegriffen.
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach russischen Luftschlägen 19 Personen verletzt worden, wie Bürgermeister Witali Klitschko mitteilt. Die Zahl erhöhte sich im Verlauf des Morgens immer wieder. Im ganzen Land gab es Luftalarm. Gemäss Klitschko haben die Angriffe schwere Brände ausgelöst.
Zudem fiel in der Hauptstadt in Tausenden Haushalten die Heizung aus. Ein Drittel von Kiew sei in der Nacht ohne Heizung geblieben, sagt der ukrainische Aussenminister Andri Sibiha. Die Temperatur in der Hauptstadt lag am Samstag bei etwa null Grad Celsius.
Man arbeite daran, die Energie- und Wärmeversorgung wiederherzustellen, teilt Bürgermeister Klitschko auf Telegram mit. «Derzeit gibt es in der Hauptstadt mehr als 2600 Wohnhäuser, 187 Kindergärten, 138 Schulen und 22 soziale Einrichtungen ohne zentrale Wärmeversorgung.»

Feuerwehrleute bekämpfen einen Brand in einem beschädigten Gebäude in Kiew.
Valentyn Ogirenko / Reuters
08.17 Uhr: Weisses Haus bestätigt Treffen von Trump und Selenski am Sonntag
US-Präsident Donald Trump empfängt am Sonntag den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski. Das Weisse Haus kündigte das bilaterale Treffen in Palm Beach im Gliedstaat Florida für 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) an. Bei dem neuen Spitzentreffen soll über ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gesprochen werden. Russland kam in der Ankündigung nicht vor, Gespräche auch mit Moskau schienen also zunächst nicht geplant.
Nach Einschätzung des US-Nachrichtenportals «Axios» dürfte ein Treffen der Staatschefs bedeuten, dass es inzwischen eine bedeutende Annäherung zwischen den USA und der Ukraine gibt. Trump hatte zuvor gesagt, er wolle sich nur mit Selenski treffen, wenn ein Deal in Reichweite ist.
Selenski schrieb, sein Chefunterhändler Rustem Umerow habe ihn über die jüngsten Kontakte mit den Amerikanern unterrichtet. Der 20 Punkte umfassende Friedensplan sei zu 90 Prozent fertig, wurde Selenski aus einem Chat mit Journalisten zitiert. «Unsere Aufgabe ist jetzt, alles zu 100 Prozent fertigzustellen.»
Im Gespräch mit «Axios» deutete Selenski die Bereitschaft für ein Referendum über den Friedensplan an, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Russland zu einer mindestens 60 Tage dauernden Feuerpause bereit sei. US-Beamte befürworteten laut «Axios» einen kürzeren Zeitraum. Selenski hat jedoch Zweifel, ob Russland dem Plan Trumps zustimmen wird.
02.00 Uhr: Landesweite Angriffe in der Ukraine
Russlands Militär hat die Ukraine in der Nacht erneut mit Raketenangriffen überzogen. Die ukrainische Luftwaffe warnte vor Attacken unter anderem in den Regionen Tschernihiw, Mikolajiw, Charkiw und Schitomir. Aus mehreren Orten wurden Explosionen und Brände gemeldet. Auch die Hauptstadt Kiew war betroffen. Bürgermeister Witali Klitschko berichtete auf Telegram von mehreren Explosionen. Die Luftabwehr sei aktiv.
Laut ukrainischen Medienberichten kamen bei den Angriffen auch Hyperschallraketen vom Typ Kinschal zum Einsatz. Ziel sei unter anderem die Energie-Infrastruktur gewesen. Das genaue Ausmass der Schäden war zunächst nicht bekannt.
Einwohner von Kiew suchen während des russischen Raketenangriffs auf die Ukraine Schutz in der U-Bahn.
Freitag, 26. 12.
21.04 Uhr: Selenski stimmt vor Trump-Treffen Vorgehen mit Merz ab
Der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenski hat vor einem geplanten Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump das weitere Vorgehen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz besprochen. «Wir stimmen unsere Positionen ab, und alle in Europa müssen an einem Strang ziehen, um unsere europäische Lebensweise, die Unabhängigkeit unserer Staaten und den Frieden in Europa zu verteidigen. Es muss Frieden geben», schrieb Selenski auf der Plattform X.
I spoke with Chancellor of Germany Friedrich Merz @bundeskanzler. We are coordinating our positions, and everyone in Europe must be on the same page in defending our European way of life, the independence of our states, and peace in Europe. There must be peace.
We spoke with…
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 26, 2025
Merz (CDU) antworte auf X mit den Worten: «Wir stehen unerschütterlich an Ihrer Seite. Ein starkes, koordiniertes Vorgehen Europas ist nach wie vor unverzichtbar für Frieden, Freiheit und Sicherheit.» Die «Berliner Gruppe» sei bereit zu helfen – in enger Abstimmung mit den Partnern in den USA.
16.42 Uhr: Russischer Luftangriff auf belebte Strasse in Charkiw
Bei einem Angriff russischer Kampfflugzeuge mit gelenkten Fliegerbomben auf die ostukrainische Stadt Charkiw ist unter anderem eine belebte Strasse getroffen worden. Dabei wurden nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mindestens eine Person getötet und drei weitere schwer verletzt. Eine der Bomben schlug zwischen mehreren Fahrzeugen ein, mehrere Menschen waren zunächst in ihren brennenden Autos eingeschlossen. Ein Anstieg der Opferzahlen wurde von örtlichen Medien nicht ausgeschlossen.
16.27 Uhr: Selenski: Treffen mit Trump findet am Sonntag statt
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat nach einem entsprechenden Medienbericht bestätigt, dass das Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump am Sonntag in Florida stattfinden wird. Die Gespräche werden sich laut Selenski vor allem um territoriale Fragen drehen. « Wir werden sowohl über den Donbass als auch über das Kernkraftwerk Saporischja sprechen» sowie über andere Themen, sagte Selenski zu Reportern.
Es gehe beim Treffen zudem darum, «Entwürfe zu verfeinern», so Selenski. Ein Abkommen über Sicherheitsgarantien zwischen der Ukraine und den USA sei «fast fertig» und der Entwurf des 20-Punkte-Plans zu 90 Prozent abgeschlossen. Die USA haben sich bisher nicht zur Ankündigung Selenskis geäussert.
13.20 Uhr: Gespräche zwischen den USA und Russland
Amerikanische und russische Vertreter haben am Telefon über einen möglichen Friedensplan für die Ukraine gesprochen. Das teilte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass mit. Aufseiten Russlands habe Juri Uschakow, der aussenpolitische Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Gespräch teilgenommen.
10.01 Uhr: Selenski kündigt Besuch bei Trump an
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat angekündigt, den amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu treffen. Das teilte Selenski auf X mit. Rustem Umerow, sein Unterhändler, habe ihn über die jüngsten Kontakte mit den USA unterrichtet. Nun wolle man keine Zeit verlieren. «Bis Neujahr kann noch viel entschieden werden», schrieb Selenski weiter, wobei er keinen genauen Termin nannte.
Die ukrainische Zeitung «Kyiv Post» berichtete unter Berufung auf diplomatische Quellen, dass das Treffen am 28. Dezember in Trumps Residenz Mar-a-Lago im amerikanischen Gliedstaat Florida stattfinden könnte.
Rustem Umerov reported on his latest contacts with the American side. We are not losing a single day. We have agreed on a meeting at the highest level – with President Trump in the near future. A lot can be decided before the New Year. Glory to Ukraine!
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 26, 2025
Donnerstag, 25. 12.
11.27 Uhr: Mehrere Tote und Stromausfälle in der Ukraine nach russischen Angriffen
Russland hat die Ukraine auch an Weihnachten mit Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur überzogen. In der Region Odessa am Schwarzen Meer meldeten die Behörden nach russischen Drohnenangriffen einen Toten und zwei Verletzte. An der Hafen- und Energieinfrastruktur gebe es Schäden. Im Gebiet Charkiw nahe der russischen Grenze gab es bei Angriffen laut Behörden einen Toten und 15 Verletzte. Im Gebiet Tschernihiw starben zwei Personen bei einem Drohnenangriff an Heiligabend. Das ukrainische Energieministerium informierte über zahlreiche Notabschaltungen und Stromausfälle im Land nach den russischen Angriffen.
Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr griff Russland in der Nacht mit 131 Drohnen an, 106 davon seien unschädlich gemacht worden. Es habe 22 Einschläge von Drohnen an 15 Stellen im Land gegeben. Die ukrainische Führung wirft Moskau Terror an Weihnachten vor. Wegen der Ausfälle von Strom und Heizung jetzt in der kalten Jahreszeit ist die Lage für viele Menschen in dem Land besonders bedrohlich.

Das vierte Weihnachten im Krieg: Ein Christbaum steht am 24. Dezember am Ufer der Hafenstadt Odessa. Im Wasser schwimmt Öl, Resultat eines russischen Angriffes auf den Hafen.
Nina Liashonok / Imago
09.54 Uhr: Ukraine greift Tanks in russischer Hafenstadt an
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Hafenstadt Temrjuk in der Region Krasnodar im Süden des Landes sind Tanks mit Erdölprodukten in Brand geraten. Wie die russischen Behörden mitteilten, erfasste das Feuer in der Stadt auf der Halbinsel Taman eine Fläche von 2000 Quadratmetern. Dutzende Kräfte der Feuerwehr und des Zivilschutzes waren laut den Angaben im Einsatz, um den Brand zu löschen. Schon in der Nacht zum 5. Dezember war der Hafen der Stadt am Asowschen Meer Ziel eines Drohnenangriffs gewesen.
Moskaus Verteidigungsministerium meldete zudem, dass die russische Flugabwehr in der Nacht 141 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört habe. Betroffen war vor allem die Region Brjansk nahe der ukrainischen Grenze. Auch in der russischen Hauptstadt Moskau berichtete Bürgermeister Sergei Sobjanin von mehreren abgeschossenen Drohnen.
Mittwoch, 24. 12.
13.44 Uhr: Moskau diskutiert Friedensplan laut Kreml nicht öffentlich
Moskau will seine Position zum Stand der Verhandlungen über ein Ende der Kriegshandlungen in der Ukraine laut dem Kreml zeitnah an Washington übermitteln. Präsident Wladimir Putin habe sich von seinem Unterhändler Kirill Dmitrijew nach dessen Rückkehr aus Miami über die Ergebnisse vom Wochenende in allen Nuancen unterrichten lassen, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax.
Nun formuliere Russland seine Position und setze die Kontakte mit den USA in nächster Zeit fort. Zugleich betonte Peskow, dass Russland über die unfertigen Punkte nicht in der Öffentlichkeit spreche. Er sagte aber auch, dass Russlands Positionen in den USA hinlänglich bekannt seien.
So verlangt Moskau etwa von Kiew für einen Waffenstillstand auch einen Verzicht auf jene Gebiete in der Region Donezk, die Russland bisher nicht erobern konnte. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski lehnt das kategorisch ab.
10.26 Uhr: Selenski präsentiert Entwurf von 20-Punkte-Friedensplan

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski sieht weiteren Gesprächsbedarf auf dem Weg zu einer Einigung.
Danylo Antoniuk / Imago
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat erstmals öffentlich die 20 Punkte für einen von den USA angestossenen Friedensplan ausgebreitet. Laut dem Entwurf sind etwa Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach dem Vorbild von Artikel 5 der Nato – der Beistandsklausel – und eine Stärke der Armee von 800 000 Soldaten vorgesehen, wie Selenski gemäss ukrainischen Medien vor Journalisten in Kiew erklärte.
Der Präsident selbst sprach von einem Entwurf für ein Rahmendokument und wiederholte seine Äusserungen vom Vortag, laut denen es weiter Klärungs- und Gesprächsbedarf gebe. Ungeklärt ist etwa die Frage nach den von Russland für einen Waffenstillstand geforderten territorialen Abtretungen vor allem im Gebiet Donezk, das die Ukraine noch zu einem Teil kontrolliert. In dem Papier sollen neben ukrainischen auch russische und amerikanische Positionen enthalten sein.
Selenski will sich erneut mit US-Präsident Donald Trump treffen, um die heikelsten Punkte eines künftigen Friedensabkommens zu klären. Heikle Angelegenheiten wie etwa territoriale Fragen müssten auf Führungsebene diskutiert werden.
09.21 Uhr: Drei Tote bei Sprengstoffexplosion in Moskau
Die Polizei sperrte das Gebiet weitläufig ab.
Bei einer Sprengstoffexplosion im Süden der russischen Hauptstadt Moskau sind mindestens drei Personen getötet worden. Wie das Ermittlungskomitee mitteilt, starben zwei Polizisten und ein Mann bei dem Zwischenfall in der Nacht. Bereits am Montag ereignete sich in Moskau ein Sprengstoffanschlag, bei dem ein russischer General ums Leben kam.
Die Hintergründe sind noch unklar. Die Beamten wollten laut den Ermittlern einen Mann überprüfen, der sich in der Nähe eines Polizeiautos aufhielt. Als sie sich auf den Mann zubewegten, soll es zur Explosion gekommen sein. Es sei ein Verfahren wegen Tötung von Angehörigen der russischen Sicherheitsorgane und wegen illegalen Umgangs mit Sprengstoffen eingeleitet worden, hiess es.
Dienstag, 23. 12.
22.52 Uhr: Selenski wirft Russland bewusste Verschärfung der Angriffe vor Weihnachten vor
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski wirft Russland vor, die Angriffe auf sein Land kurz vor Weihnachten bewusst zu verschärfen, um den Menschen das Fest zu verderben. «Natürlich versuchen die Russen auch dieses Fest und diesen heiligen Tag zu zerstören», sagte Selenski in seiner abendlichen Videobotschaft mit Blick auf die systematische Zerstörung der Energieanlagen durch russische Angriffe aus der Luft. Die Ukraine brauche daher Unterstützung, vor allem bei der Flugabwehr – sowohl an Feier- als auch an Wochentagen.
Gemäss seinen Angaben ist das ukrainische Verhandlerteam aus den USA zurück und hat Fortschritte mit Blick auf einen Vertrag für ein Ende des Kriegs erzielt. «Die Ukraine wird niemals ein Hindernis für den Frieden sein», betonte er. Zugleich warnte er davor, dass Russland den diplomatischen Prozess sprengen könnte.
17.19 Uhr: Kiew bestätigt Abzug der Truppen aus der Stadt Siwersk
Das ukrainische Militär hat sich gemäss eigenen Angaben aus der Stadt Siwersk im Norden der Region Donezk zurückgezogen. In dem Raum Siwersk tobten weiterhin heftige Kämpfe, teilte der Generalstab auf Facebook mit. «Um das Leben unserer Soldaten und die Kampfkraft der Einheiten zu schützen, haben sich die ukrainischen Verteidiger aus der Ortschaft zurückgezogen», heisst es in der Mitteilung.
Siwersk hatte vor Beginn der russischen Invasion etwas mehr als 10 000 Einwohner. Lange Zeit galt der Frontabschnitt als relativ stabil, doch in letzter Zeit hat sich der Druck der russischen Angreifer in dem Raum verstärkt. Der Kremlchef Wladimir Putin hat bereits vor knapp zwei Wochen bei einer teilweise übertragenen Besprechung mit Generalstabschef Waleri Gerasimow die Einnahme der Stadt verkündet. Kiew dementierte das damals.
Siwersk gilt als strategisch wichtig, weil es Teil einer Verteidigungslinie ist, die den letzten grossen von ukrainischen Kräften kontrollierten Ballungsraum im Donbass schützt. Russische Angreifer können nach dem Fall von Siwersk nun weiter auf die Städte Slowjansk und Kramatorsk vorrücken.

Am 21. Januar 2023 fährt ein ukrainischer Panzer durch eine Strasse der schwer beschädigten Stadt Siwersk in der Region Donezk in der Ukraine.
Spencer Platt / Getty
14.05 Uhr: Selenski sieht weiteren Bedarf für Gespräche mit den USA
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski sieht nach den jüngsten Verhandlungen in den USA zur Beendigung des russischen Angriffskrieges weiteren Gesprächsbedarf. «Wir warten auf die Fortsetzung des Dialogs mit Amerika», teilte er nach einem Treffen mit dem Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Rustem Umarow, und dem Generalstabschef Andri Hnatow mit. Die beiden hatten am Wochenende in den USA mit dem amerikanischen Ukraine-Chefunterhändler Steve Witkoff Gespräche geführt, die beide Seiten als «konstruktiv» bezeichneten.
Nach Darstellung Selenskis wurden auf Grundlage der Ergebnisse der Treffen mehrere Dokumententwürfe vorbereitet. Dabei gehe es um Sicherheitsgarantien für die Ukraine, um den Wiederaufbau des Landes und um den grundlegenden Rahmen für die Beendigung dieses Krieges. Konkret wurde der Präsident allerdings nicht. Er teilte per Telegram mit: «Jede Verhandlungsrunde und jedes Treffen trägt zur Sicherung der ukrainischen Interessen bei.»
09.00 Uhr: Drei Tote nach massiven Luftangriffen auf die Ukraine
Russland hat in der Nacht massive Luftangriffe auf die Ukraine geflogen. In den Regionen rund um Kiew, Chmelnizki und Schitomir sind insgesamt drei Menschen getötet worden, unter ihnen ein vierjähriges Kind. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski auf X mit.
Since last night, Russia has been carrying out a massive attack on Ukraine – primarily targeting our energy sector and civilian infrastructure, essentially the entire infrastructure of daily life. Over 650 drones have already been launched, a significant number of them “shaheds.”… pic.twitter.com/mbmt2nFyDT
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 23, 2025
In Kiew sind zudem drei Personen verletzt worden. Das berichtete der Bürgermeister der Stadt, Witali Klitschko. Trümmer einer abgeschossenen Drohne seien auf ein Wohnhaus gekracht, Fenster seien zerbrochen, schrieb Klitschko auf Telegram. Er wies die Einwohnerinnen und Einwohner Kiews an, sich in Schutzräumen in Sicherheit zu bringen.
Auch im Gebiet Schitomir westlich von Kiew gab es laut den Behörden sechs Verletzte, unter ihnen zwei Kinder. Alles in allem haben die russischen Streitkräfte mehr als 600 Drohnen und Raketen eingesetzt, wie die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko auf Telegram mitteilte. Im ganzen Land herrschte deshalb Luftalarm. Die Angriffe richteten sich vor allem gegen die Energieinfrastruktur des Landes. An verschiedenen Orten musste der Strom abgeschaltet werden.

In Kiew wurde ein Wohnhaus von den Trümmerteilen einer abgeschossenen Drohne getroffen.
Thomas Peter / Reuters
Montag, 22. 12
22.13 Uhr: Selenski warnt vor russischen Angriffen zu Weihnachten
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski erwartet nach eigenen Angaben ein Weihnachtsfest mit massiven russischen Angriffen auf sein Land. Es liege in der Natur der Russen, dass sie ausgerechnet an Weihnachten massive Schläge gegen das Land ausführen könnten, sagte Selenski in Kiew vor Diplomaten. Die Lage sei schwierig, weil es an Flugabwehrsystemen fehle, sagte er.
Die Ukraine feiert, anders als in früheren Jahren, Weihnachten offiziell gemäss dem Wunsch der Führung in Kiew nach westlichem Brauch. Viele ukrainische Christen halten sich aber weiter an orthodoxe Traditionen, Weihnachten wie in Russland zum 7. Januar zu feiern.
16.07 Uhr: Neue EU-Sanktionen gegen Mitglieder der russischen Justiz
Wegen mutmasslicher Menschenrechtsverletzungen können zwei Mitglieder der russischen Justiz künftig nicht mehr in die EU einreisen oder in der EU vorhandene Vermögenswerte nutzen. Der Rat der Mitgliedstaaten verhänge Sanktionen gegen Dmitri Gordejew und Ljudmila Balandina, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Sie seien für schwere Menschenrechtsverletzungen, die Unterdrückung der Zivilgesellschaft und der demokratischen Opposition sowie die Untergrabung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Russland verantwortlich.
Gordejew sei Richter am Moskauer Stadtgericht und habe wiederholt politisch motivierte Urteile gegen Oppositionsvertreter und Menschenrechtsverteidiger gefällt, heisst es in der Mitteilung. Er habe systematisch grundlegende Standards unparteiischer Rechtsprechung missachtet.
Balandina sei Staatsanwältin und habe eine Schlüsselrolle in mehreren aufsehenerregenden Verfahren gespielt, die durch schwere Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung von Personen gekennzeichnet gewesen seien, die die russischen Behörden kritisiert oder die Ukraine unterstützt hätten. Sie habe ihre Stellung als Staatsanwältin systematisch missbraucht, um politisch motivierte Anklagen zu verfolgen.
Neben der Einreise- und der Vermögenssperre ist es zudem EU-Bürgern sowie Unternehmen untersagt, den beiden Gelder zur Verfügung zu stellen.
14.58 Uhr: EU überweist weitere Milliardenhilfen an die Ukraine
Wegen mutmasslicher Menschenrechtsverletzungen können zwei Mitglieder der russischen Justiz künftig nicht mehr in die EU einreisen oder in der EU vorhandene Vermögenswerte nutzen. Der Rat der Mitgliedstaaten verhänge Sanktionen gegen Dmitri Gordejew und Ljudmila Balandina, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Sie seien für schwere Menschenrechtsverletzungen, die Unterdrückung der Zivilgesellschaft und der demokratischen Opposition sowie die Untergrabung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Russland verantwortlich.
Gordejew sei Richter am Moskauer Stadtgericht und habe wiederholt politisch motivierte Urteile gegen Oppositionsvertreter und Menschenrechtsverteidiger gefällt, heisst es in der Mitteilung. Er habe systematisch grundlegende Standards unparteiischer Rechtsprechung missachtet.
Balandina sei Staatsanwältin und habe eine Schlüsselrolle in mehreren aufsehenerregenden Verfahren gespielt, die durch schwere Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung von Personen gekennzeichnet gewesen seien, die die russischen Behörden kritisiert oder die Ukraine unterstützt hätten. Sie habe ihre Stellung als Staatsanwältin systematisch missbraucht, um politisch motivierte Anklagen zu verfolgen.
Neben der Einreise- und Vermögenssperre ist es zudem EU-Bürgern sowie Unternehmen untersagt, den beiden Gelder zur Verfügung zu stellen.
Seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten Hilfen in dreistelliger Milliardenhöhe zugesagt – von militärischer und finanzieller Unterstützung bis hin zu Hilfe für Geflüchtete.
Allein die sogenannte Ukraine-Fazilität der EU ist mit 50 Milliarden Euro ausgestattet. Über die sogenannte Era-Initiative werden von der Europäischen Union rund 18,1 Milliarden Euro bereitgestellt. Für sie werden Zinserträge aus der Verwahrung eingefrorenen russischen Staatsvermögens in der EU genutzt.
13.35 Uhr: Russland will mit Abkommen belegen, dass es kein Nato-Gebiet angreifen will
Russland ist bereit, in einem rechtlichen Abkommen zu bestätigen, dass es keine Absicht hat, die Europäische Union oder das von den USA geführte Militärbündnis Nato anzugreifen. Das sagte der stellvertretende russische Aussenminister Sergei Rjabkow, wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA berichtete.
13.07 Uhr: Russischer General bei Anschlag in Moskau getötet
Der Ort des Anschlags wurde abgeschirmt, Passanten wurden durchsucht.
Erneut ist ein russischer General in Moskau durch einen Bombenanschlag getötet worden. Das staatliche Ermittlungskomitee teilte mit, Generalleutnant Fanil Sarwarow sei einer Autobombe zum Opfer gefallen. Der Sprengsatz sei unter dem Fahrzeug angebracht gewesen.
«Die Ermittler prüfen verschiedene Versionen des Mordes. Eine davon ist die Version, dass das Verbrechen von den ukrainischen Geheimdiensten organisiert wurde», schreibt die Sprecherin Swetlana Petrenko auf Telegram.
Sarwarow (56) diente zuletzt als Abteilungsleiter im russischen Generalstab. Er war zuständig für die operative Ausbildung und war damit in den Angriffskrieg gegen die Ukraine verwickelt. Laut Angaben des Verteidigungsministeriums wurde er zwischen 1992 und 2003 mehrere Jahre im Krieg gegen die Unruheregion Tschetschenien im Nordkaukasus eingesetzt. Auch war er 2015/16 an dem russischen Militäreinsatz in Syrien zur Stützung des Machthabers Bashar al-Asad beteiligt.
Ort der Explosion war laut den Angaben ein Parkplatz in einem Wohnviertel im Süden Moskaus. Unter dem Auto des Generals sei mutmasslich eine Haftmine angebracht gewesen, berichtet die Zeitung «Kommersant». Er habe sich ans Steuer gesetzt, sei ein paar Meter gefahren, dann sei die Bombe explodiert. Laut Angaben russischer Telegram-Kanäle wurde Sarwarow schwer verletzt und starb später im Spital.

Ein Ermittler arbeitet am Tatort: Am frühen Morgen wurde Generalleutnant Fanil Sarwarow in Moskau getötet.
Anastasia Barashkova / Reuters
12.00 Uhr: Ukrainischer Angriff auf Ölhafen von Taman
Durch ukrainische Drohnen sind laut russischen Angaben Hafenanlagen und zwei Schiffe an der Schwarzmeerküste Russlands beschädigt worden. Der Zivilschutz im südrussischen Gebiet Krasnodar berichtete von einem nächtlichen Angriff auf den Hafen Taman. Dieser wird zum Umschlag von Öl und Flüssigerdgas (LNG) genutzt.
Die Besatzung sei sicher von den Schiffen gebracht worden, hiess es in der Mitteilung auf Telegram. Die Verwaltung des Gebiets teilte vormittags mit, dass die Brände auf einem Tanker und einem Anleger gelöscht worden seien. Am Sonntagabend war mitgeteilt worden, dass abstürzende Drohnenteile eine Pipeline in der Nähe des Hafens getroffen hätten. Der Hafen Taman liegt nur wenige Kilometer von der Brücke zur annektierten Halbinsel Krim entfernt.
Die Ukraine greift in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion systematisch Anlagen der Ölindustrie Russlands an.











